Sie sind hier

Dokumentarfilm über Brünner Todesmarsch

Massaker an Deutschen: entmenschlicht und ermordet

Trailer zum Dokumentarfilm "Brünner Todesmarsch"

https://www.youtube.com/watch?v=Ttwyo4xkBbE

In seiner Brünner Rede vom 12. Mai 1945 erklärte Edvard Beneš: „Das deutsche Volk hat in diesem Krieg aufgehört, menschlich zu sein, menschlich erträglich zu sein, und erscheint uns nur noch als ein einziges großes menschliches Ungeheuer … Wir haben uns gesagt, dass wir das deutsche Problem in der Republik völlig liquidieren müssen.“

Nicht wenige nahmen den Präsidenten wörtlich, wie die Nachkriegsmassaker an böhmischen und mährischen  Deutschen zeigten:

t Prag – Bořislavka, 9. Mai 1945: 42 Tote.

t Rowensko bei Turnau (Rovensko pod Troskami),           10. Mai 1945: 365 Tote.

t Landskron (Lanškroun), 17.-21. Mai 1945: um die 100 Todesopfer.

t Brünner Todesmarsch, 30.-31. Mai 1945: wahrschein-     lich etwa 5200 Tote.

t Postelberg (Postoloprty) und Saaz (Žatec),                    31. Mai – 15. Juni 1945: Rund 2000 Tote.

t Totzau (Tocov), 5. Juni 1945: 32 Ermordete.

t Podersam (Podbořany), 7. Juni 1945: 68 Ermordete.

t Komotau (Chomutov), 9. Juni 1945: Insgesamt etwa     140 Todesopfer.

t Duppau (Doupov), 5. Juni 1945: 31 Ermordete.

t Prerau (Přerov), 18.-19. Juni: 265 Ermordete.

t Weckelsdorf (Teplice nad Metují), 30. Juni 1945: Ermordung von 23 Menschen.

t Aussig an der Elbe (Ùstí nad Labem), 31. Juli 1945:      Etwa 80 – 100 Ermordete.

t Taus (Domažlice): Etwa 200 Ermordete

t Ostrau („Hanke-Lager“): 231 Deutsche ermordet.

Quelle: LandesEcho, Prag 21.5.2015/Nr. 5

 

 

Bereich: 

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer