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Dr.Anna Ziener, Gernot Hiilbert: Gedenkbuch Krondorf im Egerland

 

Gedenkbuch Krondorf im Egerland

herausgegeben von Dr. Anna Ziener und Gernot Hilbert

Das Buch in einer Hardcover-Ausgabe umfasst 288 Seiten ist reichlichen Abbildungen und kostet 25 € zuzüglich Versandkosten und ist zu beziehen bei:

Gernot Hilbert, Ringstr. 2, D 97225 Zellingen,

Tel. 0049 (0)9364 89383, eMail: ghilbert@hrb.de

 

Die Veröffentlichung dieses Gedenkbuches war und ist eine Herzensangelegenheit der beiden Verfasser. Frau Dr. Anna Ziener (inzwischen 2014 verstorben) erlebte die Vertreibung als 10jähriges Mädchen und Herr Gernot Hilbert musste mit anderthalb Jahren mit seinen Eltern und Geschwistern Krondorf (Kreis Kaaden) verlassen. Krondorf liegt oberhalb des Egerflusses zwischen Karlsbad und Klösterle.

 

In gemeinsamer Arbeit entstand nun dieses Buch als Zeugnis der lebendigen Vergangenheit der Gemeinde Krondorf. Es richtet sich an alle, die einmal in Krondorf gelebt haben, an jene, die auf der Suche nach ihren Wurzeln sind und auch an alle Interessierten, die sich mit der Geschichte des Sudetenlandes beschäftigen.

In einem Geleitwort des jetzigen Bürgermeisters der Gemeinde Straz nad Ohri (deutsch: Warta), in die in den 60er Jahren Krondorf eingemeindet wurde, kommen ähnliche Wünsche zum Ausdruck, wie „dass es möglich ist, vieles aus der Vergangenheit zu erfahren und sich an die Plätze zu erinnern, an denen man gelebt hat oder lebt“.

 

In 15 Kapiteln werden die wesentlichen Strukturen des Gemeindelebens abgehandelt. So wird im Kap. 1 den geschichtlichen Spuren des Heimatraumes nachgegangen. Das Kap. 2 beschreibt die Entstehung und Entwicklung des Dorfes. In Kap. 3 wird das kirchliche Leben dargestellt.

Einen breiten Raum nimmt das Schulwesen im Kap. 4 ein. Auch der Kindergarten wird in einem eigenen Kapitel (5) beschrieben. Im Kap. 6 werden die Persönlichkeiten herausgestellt, die das Dorf wesentlich prägten. Umfangreich wird in Kap. 7 das Entstehen des Krondorfer Sauerbrunnens geschildert. Das frühere Gesundheitswesen beschreibt Kap. 8.

Der damaligen Infrastruktur nimmt sich Kap. 9 an. Das dörfliche Vereins- und Kulturleben wird in Kap. 10 ausführlich beschrieben. Das Kap. 11 befaßt sich mit dem näheren heimatlichen Umfeld. Dabei wird die Bedeutung der Eger selbst in Kap. 12 gesondert beleuchtet. Das frühere Leben auf dem Land beschreibt Kap. 13.

Einen umfangreichen Raum nehmen die Zeiten vor dem ersten Weltkrieg bis zum Ende des zweiten Weltkrieges im Kap.14 ein. Schließlich wird in Kap. 15 die Vertreibung aus der Heimat selbst beschrieben.

Das Gedenkbuch wird am Ende mit folgenden Schlussgedanken, verfasst von Frau Renate Wolf, abgeschlossen:

 

Dieses Buch ist nun zu Ende,                                                     Eine andere Zeit hat längst begonnen -

Völker – reicht Euch doch die Hände.                         Unverzeihlichkeit macht hart.

Was geschehen, ist geschehen,                                            Bekennt Euch Beide zu den Fehlern -

und man wird es nie verstehen.                                               mit Versöhnungsgeist gepaart.

70 Jahre sind vergangen,                                                     Nur eine Zukunft kann es geben,

seit Krieg, Vertreibung, großer Not.                                        die dann Schmerz und Hass besiegt

Viele Opfer zu beklagen,                                                       und in der behutsam - leise,

die für die Heimat in den Tod.                                                ein „Miteinander“ uns obliegt.

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