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Einer der schönsten Brunnen: Egerlandbrunnen-Marktredwiitz

 

Ich bin der Egerland-Brunnen und stehe in Marktredwitz vor dem Egerland-Kulturhaus

 

Für einen Brunnen bin ich noch sehr jung, denn mich gibt es erst seit dem 3. September 2005. Da wurde ich anlässlich eines Egerlandtages feierlich eröffnet.

Viele Menschen waren dabei und haben sich sehr gefreut. Die Bewohner von Marktredwitz, weil sie einen schönen, geschichtlich interessanten Brunnen bekommen haben und natürlich die Egerländer, denn gerade für sie bin ich Symbol ihrer Heimat, die sie nach dem 2. Weltkrieg auf schreckliche Art und Weise verloren hatten.

Ich bin aus Granit, böhmischem Granit gefertigt, mich kann man also nicht verbiegen oder umbauen. Ich bin genauso wie die Egerländer, die auch so hart arbeiteten, um aus einer Wildnis eine blühende Heimat zu machen, eine Heimat, die ebenso mit ihren Fabriken den Lebensunter-halt dieser Menschen bildete.

Es wurden im Egerland aber auch herrliche Feste gefeiert. So ein Fest, nämlich eine Hochzeit, kann man verfolgen, wenn man rund um mich herumgeht.

Braut und Bräutigam und ein Pfarrer, die gibt es bei jeder Hochzeit, aber nur im Egerland gab es den Kammerwagen, auf dem die Mitgift der Braut zum Haus des Bräutigams gebracht wurde, Natürlich durfte auch die Musik nicht fehlen, hier die typische Egerländer Musik, bei der ein Dudelsack nicht fehlen durfte.

Ganz oben das Taubenhaus, das auch in keinem Egerländer Bauernhof fehlte. Ich bin nun nicht mehr alleine, denn sechs Bänke laden zum Ver-weilen ein, ich hoffe, dass viele Menschen kommen, auf den Bänken Platz nehmen werden, um mich zu bewundern.

Ich gehöre mittlerweile schon zu den schönsten Brunnen in Deutschland und in Bayern – darauf bin ich mächtig stolz. Denn ich bin ein Symbol, das in die Zukunft weist, aber auch die alten Traditionen des Egerlandes aufzeigt, also ein zeitgeschichtliches Dokument!

 

Ich bin ein Mittler zwischen Tradition und Moderne!

jsab

 

Fertigstellung des Umfeldes

des Egerland-Brunnens

vor dem Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz

 

Durch das Pflanzen von Hecken entlang der Straße und das Aufstellen von sechs Ruhebänken wurden die Arbeiten im Umfeld des Egerland-Brunnens vor dem Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz nun endgültig abgeschlossen.

Somit hat das zeitgeschichtliche Denkmal der Egerländer seinen letzten Schliff bekommen und kann nun in seiner ganzen Pracht genossen werden.

Durch die Aufstellung von 6 Ruhebänken in Dreiergruppen können die Betrach-ter die vom Künstler Dr. Hatto Zeidler geschaffenen Brunnenfiguren in ihrer ganzen Schönheit genießen und die Geschichte derselben im Geiste nachvoll-ziehen.

Die Arbeiten wurden von den Firmen Gartengestaltung Gramsch und Stein-metzbetrieb Höss aus Marktredwitz in vorbildlicher Weise durchgeführt und in der Woche vor dem Egerlandtag finalisiert.

Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Marktredwitz, der Sparkasse Hochfranken und den Spendern der Ruhebänke konnten diese Arbeiten ge-sichert werden.

Die Bänke wurden gespendet von der Stadt Marktredwitz, dem Stiftungsfonds Historisches Eger, dem Bund der Egerländer Gmoin e.V. - Landesverband Hes-sen, der Eghalanda Gmoi z’Kelsterbach, der Eghalanda Gmoi z’Forchheim und dem Förderverein Egerlandmuseum.

Der Egerlandbrunnen gehört ja mittlerweile zu den schönsten Brunnen des Freistaats Bayern, sogar ganz Deutschlands, ist der ganze Stolz der Egerländer und wurde zur Gänze aus Spenden finanziert. Der Brunnen hat auch schon Angriffe von außen erlebt, diese aber halbwegs glimpflich überstanden.

Liebe Landsleute, die Erhaltung des Brunnens kostet natürlich jährlich einen bestimmten Geldbetrag, dafür werden Spenden gerne entgegengenommen!

 

Konsulent Alfred Baumgartner, Bundesvorsitzender BdEG

 

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