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Emil Karl Stöhr: Vertreibung

Roman und autobiographische Darstellung


Den Roman durchzieht eine zarte Liebesgeschichte der Kinder Karl und Vera. Vom Autor wird dessen musikalische Kindheitsfreundin Vera Máchová, eine entfernte Verwandte des Poeten Karel Hynek Mácha, als Symbolgestalt für die Völkerverständigung im Vereinten Europa vorgestellt. Im Roman werden jedoch auch gefährliche Lausbubenstreiche und viele schreckliche Gruselgeschichten poetisch dargestellt.

Roman - Zweite verbesserte Auflage 2014
Eine autobiographische Dokumentation
Buchumfang: 398 Seiten, Preis: 18,00 €, ISBN 978-3-9815765-5-9, Eigenverlag Dr. Emil K. Stöhr, D-86956 Schongau, Geiselsteinstr. 6,

Buchbestellung: emil.stoehr@t-online.de, Als E-Book lieferbar über Internet. Bei Google eingeben: E-Book Amazon. Dr. Emil Karl Stöhr.

Der Autor konnte ab seinem vierten bis zum elften Lebensjahr (1938 – 1945) selbst erlebte grauenhafte Ereignisse seelisch unbeschadet überstehen. Er führt diese Fähigkeit darauf zurück, dass sein Ur-Ur-Großvater Josef Kastner der letzte Scharfrichter der Fürsten Lobkowicz von Bilin war.

Nach dem Zusammenbruch des Großdeutschen Reiches Hitlers beobachtet Karl, wie sich die Kriegerwitwe mit dem Spitznamen “flotte Lotte” russischen Panzersoldaten hingibt. Aus der Sicht eines Kindes entwickelt sich dieses Geschehen zu einer Satire. Karl und Vera überlisten ein räuberisches Flintenweib, das sie berauben will.

Wer bewahrt unsere Kinder vor der Macht des Bösen und rettet die Erwachsenen vor ihrer eigenen Narretei? Diese Frage stellt sich den Menschen immer wieder von neuem.
Wie Grimmelshausens Simplizissimus im Ersten Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648), werden der kleine Romanheld Karl Häusler und seine Eltern in die Wirren des Zweiten Dreißigjährigen Krieges (1914 bis 1945) hineingezogen.

Dargestellt wird das Schicksal eines unschuldigen Jungen von der Geburt in der Stadt Dauba bis zum Ende des Krieges.
Der Simplizissimus des Grimmelshausen wird von seinen vornehmen adeligen Zeitgenossen als „zehnjähriger, rotziger Musketier“ beschimpft. Wer aber hat ihn dazu gemacht? Waren es nicht die eroberungswütigen und mächtigen adeligen Herrscher?


Mehr als dreihundert Jahre später erliegt Karl Häusler der kriegsverherrlichenden Propaganda des Tyrannen Hitler und des Volksverhetzers Goebbels. Nur dank seiner paramilitärischen Ausbildung als Kindersoldat des Volkssturms, kann Simplizissimus Karl nach dem Zusammenbruch des Großdeutschen Reiches viele Abenteuer erfolgreich überstehen. In gefährlichen Situationen besitzt er sogar die Fähigkeit, sich in einen Werwolf zu verwandeln.


In gleicher Weise, wie der Simplizissimus des Ersten Dreißigjährigen Krieges durch einen Einsiedler positiv beeinflusst wird, prägen Kriegsveteran Schiffner und der römisch-katholische Stadtpfarrer Storms die heranreifende Persönlichkeit Karls.
Der Simplizissimus von 1645 findet immer wieder rettende Helfer.
Simplizissimus Karl und sein Vater werden 1945 von ihrem würdigen und rechtschaffenen tschechischen Onkel und Schwager, Herrn Ministerialdirigent Dr. jur. Alex Geitler beschützt.


Im Zweiten Weltkrieg sind 233.178 deutsche Kindersoldaten im Kampf gefallen.
Weltweit werden auch in unserer Zeit immer noch unzählige Kinder als Kindersoldaten missbraucht.

 

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