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Erika Steinbach: Flucht, Vertreibung, Mahnung

 

Erika Steinbach

Flucht, Vertreibung, Mahnung

Menschenrechte sind nicht teilbar. Erfahrungen meines Lebens

Mit einem Geleitwort von Norbert Lammert

 

8. Februar 2016,  256 Seiten, mit zahlreichen Fotos und Dokumenten, ISBN: 978-3-7766-2780-0, Preis: € 20,00 / [A] € 20,60 / sFr 24,90

HERBiG Verlag, F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, Thomas-Wimmer-Ring 11 , 80539 München, Tel. 0049 (0) 89 2 90 88-0, Fax 0049 (0) 2 90 88-1 44

info@herbig.net

 

»Die Brücken zwischen unseren europäischen Völkern sind umso tragfähiger, je offener der Dialog geführt wird. Es ist gut, wenn Netzwerke und Einrichtungen in vielen europäischen Ländern geschaffen werden, die sich der gesamten Geschichte stellen. Ganz im Geiste des großen Polen Jan Józef Lipski, der mahnte: ›Wir müssen uns alles sagen‹.« (Erika Steinbach)

Das Buch

Das Schicksal der Heimatvertriebenen bewegt auch noch 70 Jahre nach Kriegsende die deutsche Gesellschaft. Erika Steinbach zeigt in ihrem Buch „Flucht, Vertreibung, Mahnung“ auf, wie diese Menschenrechtskatastrophe dauerhaft die Identität der Deutschen berührt und macht gleichzeitig die europäische Dimension und Bedeutung beeindruckend anschaulich. Denn nur durch das Anerkennen der gemeinsamen Vergangenheit kann es auf Dauer ein friedliches Europa geben.

Flucht und Vertreibung sind Themen, die die langjährige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und Bundestagsabgeordnete aus ganz persönlicher Erfahrung kennt. Auch Erika Steinbachs Familie gehörte zu den fast 15 Millionen Menschen, die den Wahnsinn des Dritten Reichs mit dem Verlust ihrer Heimat bezahlen mussten. Ihrer Mutter gelang es buchstäblich in letzter Minute, sich mit ihren beiden kleinen Töchtern Erika und Ursula in den »sicheren« Westen zu retten. Mit ihrem langjährigen Engagement für die Anerkennung der deutschen Vertriebenen ist Erika Steinbach eine wichtige Stimme in aktuellen gesellschaftlichen Debatten.

Die Autorin

Erika Steinbach, geboren 1943 in Rahmel, Danzig/Westpreußen. Die Geigerin, Diplomverwaltungswirtin und Informatikerin war Projektleiterin zur Automatisierung der hessischen Bibliotheken. 1977 stieg sie hauptberuflich in die Politik ein, seit 1990 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestags (CDU). Sie gehört derzeit dem Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an. Darüber hinaus ist sie seit 2005 deren Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Von 1998 bis 2014 war Erika Steinbach Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV).

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