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Franz Greif: Es hätte alles ganz anders kommen können

 

Franz Greif
Es hätte alles ganz anders kommen können
Meine Lebensgeschichte


08/2014, 233 Seiten, mit Farb- und Schwaz-Weiß-Bildern und Dokumenten, Preis: € 18,-- plus Versandspesen, Eigenverlag; zu beziehen durch Franz Greif, Alte Rathausstraße 4, D-86807 Buchloe,Tel.: 0049 (0)8241/911406, e-mail: m.greif@t-online.de


Im unscheinbaren Dorf Tschernotin, Kreis Mies im Egerland, wurde Franz Greif als Jüngster nach zwei älteren Schwestern am 13.Jänner 1938 geboren. Tschernotin liegt cirka 25 km südwestlich von Mies und 18 km westlich von Pilsen. 1930 zählte das Dorf 269 Einwohner, davon waren 235 Deutsche und 34 Tschechen. 1939 lebten in Tschechien 274 Personen, aller deutscher Nationalität.

Der Autor ist noch in der Tschechoslowakischen Republik (ČSR) geboren, aber nach dem „Münchener Abkommen“ wurden die mehrheitlich deutschen Gebiete der ČSR ab Oktober 1938 an das Deutsche Reich angeschlossen und die Einwohner deutsche Staatsbürger.

Eine Auswahl der 32 Kapitel des Buches sind ein roter Faden der Berichte, da heißt es bspw.: Kindheit in Tschernotin, schwere Kriegsjahre der Mutter, mein Schuleintritt, der Zusammenbruch des Deutschen Reiches, Hofbesetzung durch den tschechischen Spravez (Verwalter), Vertreibung, Ankunft in Bayern und schwieriger Start, schulische Laufbahn in Buchloe und Kaufbeuren, Vaters Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft, Berufsausbildung zum Brauer und Mälzer, frühes Interesse an der Politik, Bürgermeisterzeit und Höhepunkte, Daseinsfürsorge für die Bevölkerung und Kontaktpflege zur Sudetendeutschen Landsmannschaft sind einige Fixpunkte.

Franz Greif wurde im Freundeskreis auf Grund seiner Erzählungen gedrängt, seine Lebenserfahrungen doch für die Nachwelt niederzuschreiben. In den Wintermonaten Jänner/Feber 2014 entschloss er sich, dieses Vorhaben anzugehen und es war erstaunlich, wie er sich auch noch an seine Kindheit mit 5-8 Jahren so genau erinnern konnte.

Und zum Schluss des Buches kann er mit einem gewissen Stolz feststellen: „Bis zum heutigen Tage ist es mir gelungen, meine Wege immer aufrecht und zielstrebig zu gehen, ohne meine Einstellung und meinen Charakter verbiegen zu müssen!“


„Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können.“
Jean Paul

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