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Franz Janowitz - Lyrik-Heft 17

VERSENSPORN - Heft für lyrische Reize

Nr. 17: Franz Janowitz
32 Seiten,  Broschur, Klammerheftung, Umschlagmotiv von Gottfried Graf, Erste Auflage 2014: 100 Exemplare, Preis: 4,00 €

Franz Janowitz (1892-1917)

Geboren am 28. Juli 1892 in Poděbrad/Böhmen. Ab 1910 Kontakte zum Literatenkreis des Café Arco, dem u. a. Max Brod, Willy Haas, Franz Kafka und Franz Werfel angehören. Anlässlich der ersten Prager Lesung von Karl Kraus am 12. Dezember 1910 erste persönliche Begegnung mit dem verehrten Autor und Kritiker. 1911 erste Veröffentlichung in den Herder-Blättern. Zunächst Chemiestudium in Leipzig, dann Studium der Philosophie in Wien. 1913 jüngster Beiträger in dem von Max Brod im Kurt Wolff Verlag herausgegebenen Jahrbuch für Dichtkunst Arkadia. Von Oktober 1913 bis zum Kriegsbeginn 1914 als Einjährig-Freiwilliger Militärdienst in Bozen; nach Mobilisierung Einsatz an der Ostfront. Nach einer überstandenen Ruhrerkrankung Zurückstellung vom Militärdienst und Fortsetzung seines Philosophiestudiums in Wien. Ende Mai 1915 Wiedereinberufung, Einsatz an der Alpenfront. Beim Sturmangriff auf die italienischen Stellungen am Monte Rombon erleidet er am 24. Oktober 1917 einen Lungenschuss, dem er am 4. November im Feldspital Nr. 1301 in Mittel-Breth erliegt.
Das Heft bietet insgesamt 42 Texte. Neben einer Auswahl aus Janowitz' postum erschienenem Gedichtband Auf der Erde (1919) werden einige verstreute Texte sowie einige Texte aus der Korrespondenz mit Willy Haas präsentiert, die vom Prager Museum der Tschechischen Literatur beherbergt wird.
Exklusiv den Exemplaren der Abonnenten liegt eine in Sepia gehaltene Reproduktion des einzigen bekannten Porträts von Janowitz bei, die mit dem Nachruf-Gedicht Meinem Franz Janowitz von Karl Kraus überdruckt ist.

Zu beziehen unter:

http://www.poesieschmecktgut.de/versenspornstart.htm

Der SdP vom 2.12.2015 berichtete über Karl Brand – einen Prager Literaten.

Über ihn ist auch ein VERSENSPORN-Heft – Nr.13, Preis: € 3,--, erschienen!

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