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Friederich Longins Lebenserinnerungen

Friedrich Longin

„Erinnerungen Riegerschlag – Gelebte Heimat und Vertreibung 1945“

2014, 146 Seiten, 43 Bilder, Format 150 x 210 mm, Hartkarton, Farbumschlag,

Preis: € 14,-- (inkl. Porto Österreich), € 12,-- (inkl. Porto Deutschland)

Bestellungen an: Manfred Geml, Muthstraße 28, D-74889 Sinsheim,

Tel. 0049 (0) 7261/64430 oder E-Mail: m.geml@t-online.de

Unser Landsmann Friedrich Longin aus Riegerschlag hat seine Lebenserinnerungen niedergeschrieben und dieses Buch inzwischen unter dem Titel „Erinnerungen Riegerschlag – Gelebte Heimat und Vertreibung 1945“ veröffentlicht.

In dem knapp 150 Seiten umfassenden Büchlein gibt der Autor nicht nur seine Lebensgeschichte wieder, sondern vermittelt vielmehr einen hervorragenden Eindruck in die damalige Zeit. Die Dokumentation ist daher über Riegerschlag hinaus von allgemeinem Interesse. Der Kreisrat des Heimatkreises Neubistritz unterstützt diese Arbeit unseres Landsmannes und bietet das Buch zum Verkauf an.

Der Verfasser Friedrich Longin wurde 1926 in Südböhmen, nahe an der österreichischen Grenze geboren. Die Wirren nach dem Zerfall der Monarchie hatten sich gelegt, die Deutschen in Böhmen hofften auf ein friedliches Zusammenleben.

Mit der Abtrennung der deutschen Randgebiete 1938 und mit dem Anschluß an das Deutsche Reich  kamen allerdings Unruhe und Kriegsgefahr wieder. Ein häufiger, nahezu jährlicher Schulort- und Schulartwechsel war mit der Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und zum Wehrdienst beendet. In Königsberg in der Neumark, in Laak an der Zaier in Slowenien und in Kufstein in Tirol wurde der „Altösterreicher“ zum Oberjäger (Gebirgsjäger) geschliffen.

Die Idee, vor dem Kriegseinsatz noch einmal die Eltern zu besuchen, hätte zwar das Todesurteil sein können, brachte den Verfasser zunächst in ein Militärgefängnis und schließlich doch an die Front. Die Flucht aus der kurzen russisch-tschechischen Gefangenschaft endete mit der glücklichen Heimkehr und der tragischen Vertreibung 1945 nach Österreich. Ein Start zu einem neuen Leben waren nach einem weiteren Studium an der LBA in St.Pölten die Erlangung der Reife für das Lehramt an Volksschulen und schließlich 1946 die Abschiebung nach Deutschland.

Nach dem Abitur 1952 folgten zwei Semester der Philosophie in Rom, je zwei Semester Psychologie und Kirchengeschichte in Würzburg und 4 Semester Sonderpädagogik in Reutlingen und Tübingen.

Im damaligen Kreis Buchen im Odenwald  leitete er eine Schule für Geistigbehinderte bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand 1990.

 

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