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Gedicht "Mein Heimatland"

Mein Heimatland

Ich kenne ein Land an Schönheit so reich,
kaum eines kommt ihm auf Erden gleich.
Auf einem der schönsten Plätze der Welt,
hat es der Herrgott selbst hingestellt.

Und mit seiner gütigen Hand
segnete er unser Südmährer Land.
Mit Früchten und Gaben an vielem reich,
so kam es dem Garten Eden gleich.

Auf Feldern ließ er wachsen das Brot,
für glückliche Menschen, es gab keine Not.
Auf sanften Hügeln wuchs köstlicher Wein,
die Menschen konnten zufrieden sein.

Dann kam der Krieg - und zerstörte das Glück.
Viele Männer kehrten daraus nicht zurück.
Uns raubte man Heimat, Hof und Haus
und trieb uns in alle Welt hinaus.

Gar vielen brach vor Heimweh das Herz,
zu groß waren Elend, Armut und Schmerz.
Und in so mancher durchwachten Nacht,
hab‘ ich an dich mein Südmähr‘n gedacht.

Ich seh‘ dich im Frühling, wenn alles blüht
und wenn der Bauer die Furche zieht.
Ich seh‘ dich im Sommer zu Erntezeiten,
im bunten Herbst, wenn die Früchte reifen.
Und ich seh‘ dich, wenn du in weißer Pracht,
erwartest das Wunder der Heiligen Nacht.

Du Land meiner Ahnen, der Kindheit mein,
du darfst und sollst nicht vergessen sein!
 

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