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Klosterneuburg 50 Jahre Patenstadt der Sudetendeutschen

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Österreich

Wien/Klosterneuburg, am 8. September 2014

Klosterneuburg fünfzig Jahre Patenstadt der Sudetendeutschen

Utl.: Am Jahrestag – 4. September – erinnerte Bgm. Schmuckenschlager daran

Dieser für die Sudetendeutschen in Österreich wichtige Erinnerungstag wurde in der Stadt Klosterneuburg würdig begangen, wo die Ansprachen von Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager die Herzen seiner Patenkinder erwärmte!

Empfang im Rathaus und Sonderaustellung in Rostockvilla eröffnet

Höhepunkt war sicher der Empfang des Gemeinderates unter Bgm. Schmuckenschlager, mit Generalabt Bernhard Backovsky, LAbg. DI Willibald Eigner (ÖVP) in Vertretung von LH Dr. Erwin Pröll und dem Vorsitzenden des Verbandes Volksdeutscher Landsmannschaften Österreichs (VLÖ), DI Rudolf Reimann mit den Vertretern des SLÖ-Bundesverbandes in der Aula des Rathauses – geschmückt mit den Wappentüchern Böhmen, Mähren, Schlesien und dem sudetendeutschen Wappen. Mag. Beck, Chef des Archivs, hatte zwei Vitrinen der Erinnerung interessant gestaltet.

Der Patenonkel Bgm. Schmuckenschlager verstand es mit guten Worten an die wichtige damalige Entscheidung des Gemeinderates am 4.9.1964 zu erinnern. Die sehr aussagekräftige Urkunde – siehe  SdP vom 1.9.2014 – unter  Bgm. Georg Tauchner bot den Heimatvertrie- benen damals „eine neue, aber doch uralte und das Gefühl die Zusammengehörigkeit und des Geborgenseins“ an. Diese Patenschaft galt für den SLÖ-Landesverband, Wien, NÖ und Bgld. und wurde unter Bgm. Dr. Gottfried Schuh anläßlich der vierzigjährigen Patenschaft auf ganz Österreich erweitert. Bürgermeister Schmuckenschlager erinnerte auch an die familiären Wurzeln mit dem Böhmerwald und betonte, daß es auch für das Mährisch-Schlesische Heimatmuseum eine Lösung in Klosterneuburg geben werde!

Im Stift Klosterneuburg – erinnerte anschließend Generalabt Bernhard Backovsky haben immer Chorherren aus den böhmisch-mährisch-schlesischen Ländern segensreich gewirkt und an das wolle er im 900. Jubiläumsjahr auch erinnern.

Jetzt erinnerte SLÖ-Bundesobmann Gerhard Zeihsel in Dankbarkeit für die gelebte Patenschaft. Wo gibt es einen „Sudetendeutschen Platz“ – und das nach einer Umbenennung eines Platzes aus der Zwischenkriegszeit – wo wir bei den Heimattagen im Festzug hinziehen und das Totengedenken halten können?  Aber auch die jahrelange Förderung des Mährisch-Schlesischen Heimatmuseums und Beiträgen im Amtsblatt und Zeitzeugen-Aktionen in Schulen zeigen von gelebter Patenschaft.

Er überreichte eine Urkunde der Sudetendeutschen Landsmannschaft, die an 50 Jahre Patenschaft erinnert und vom Sprecher aller Sudetendeutschen, Bernd Posselt, unter-zeichnet ist.

Bei Wein und Brot entwickelten sich viele gute Gespräche und die südmährische Spielschar Moravia Cantat, gab am Stadtplatz noch Volkstänze zum Besten, nachdem sie mit einem gekonnt vorgetragenen Lied den Empfang eröffnet hatten.

Sonderausstellung in Rostockvilla eröffnet

Schon vor diesen Feierlichkeiten eröffnete das Mährisch-Schlesische Heimatmuseum in der Rostockvilla eine Sonderausstellung „Bedeutende Klosterneuburger aus Böhmen, Mähren und Schlesien“ welche noch bis 30. September jeweils Di von 10-16 Uhr, Sa von 13-17 Uhr und So von 9-13 Uhr besichtigt werden kann.

Auch hier hatte Moravia Cantat unter Dr. Wolfram Hader mit ihrer Gesangskunst die Veranstaltung festlich umrahmt. Obmann Heinz Hardwig eröffnete und begrüßte die Ehrengäste und zahlreiche Gäste.

LAbg. DI Willibald Eigner würdigte die Leistungen des Mährisch-Schlesischen Heimat- museums für das kulturelle Leben in Klosterneuburg und überbrachte stellvertretend die Grüße und Wünsche von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Anschließend sprach Bgm. Mag. Stefan Schmuckenschlager Worte der Anerkennung und des Bemühens um eine gute Zukunft für das Mährisch-Schlesische Heimatmuseum wegen dessen Bedeutung für die Stadt.

In bewegenden Worten sprach die jahrelang erfolgreich wirkende Obfrau Anneliese Olbrich über die Ausstellung, die wieder sehr gelungen ist. Obm. Hardwig gratulierte ihr zu ihrem 83. Geburtstag mit einem schönen Blumenstrauß.

Die Heimatmuseen sind das Gedächtnis der sudetendeutschen Volksgruppe!

 

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