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Südmährermuseum Laa und Joslowitzer Heimatstube

Lange Nacht der Museen

im Südmährermuseum Laa und in der Joslowitzer Heimatstube in Zwingendorf

Wie schon seit Jahren haben das Dorfmuseum Zwingendorf und die Joslowitzer Heimatstube sowie das Südmährermuseum Laa, das ebenfalls seit einiger Zeit dabei ist, auch in diesem Jahr bei der nunmehr bereits 15. „Langen Nacht der Museen“ am Samstag, 4. Oktober 2014, mitgemacht - diese drei Museen waren heuer die einzigen im „Land um Laa“, und das Südmährermuseum Laa sowie die Joslowitzer Heimatstube die einzigen unter den 134 Museen von ganz Niederösterreich zum Thema Geschichte Südmährens und Vertreibung.

Während das Südmährermuseum Laa an diesem Abend – neben der noch bis Ende Oktober laufenden Sonderausstellung „25 Jahre Grenzöffnung – Impressionen aus der verlorenen Heimat“  eine Lesung von Rudi Weiss sowie eine Museums-Rätselrallye für Kinder als Schwerpunkt hatten, waren im Dorfmuseum Zwingendorf Schülerzeichnungen der Volksschule Wichtelgasse in Wien-Hernals über den großen südmährischen Heiligen Klemens Maria Hofbauer zu sehen, die diese im Religionsunterricht zum 100 Jahr-Jubiläum „Klemens Maria Hofbauer-Stadtpatron von Wien“ angefertigt hatten und die auch bei der diesjährigen Zwingendorfer „Wallfahrt der Begegnung-auf den Spuren des heiligen Klemens Maria Hofbauer“ durch Znaim  - mit dem Wiener Weihbischof und Bischofsvikar für das Vikariat Nord-Unter dem Manhartsberg“, Dipl.Ing. Mag. Stephan Turnovszky, als Zelebrant  der Abschlußmesse in der neu renovierten St. Klemens-Kirche in Taßwitz – im Redemptoristenkloster Taßwitz präsentiert wurden. – Museumsleiter Reg.Rat Adolf Haider hatte überdies ein „Museums- und Heimatkunde-Quiz“ erstellt.

Wie wichtig die mehrsprachigen Beschriftungen und Erklärungen in den angeführten Museen ist, zeigt sich in einem Eintrag des Pfarrkirchenrates von Jaroslavice/Joslowitz – der im vorigen Jahr geschlossen mit Pfarrer Jindrich Coupek nach Zwingendorf gekommen war – im  Besucherbuch der Joslowitzer Heimatstube: „Auf den Spuren der Geschichte unserer Heimat“ steht hier zu lesen, wobei die Erklärungen zu den Exponaten, vor allem über die Vertreibung,  auch zu internen Diskussionen geführt haben.

Auch in diesem Jahr waren einige Besucher über die Grenze nach Zwingendorf gekommen.

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