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Sudetendeutschen Gedenken - Teil 4

 

Grußworte zum Märzgefallenen-Gedenken 

 

Der Bundespräsident  Dr. Heinz Fischer

Sehr geehrter Herr Bundesobmann! Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie haben heuer eine besondere Facette der Geschichte unseres Landes in den Vordergrund Ihrer traditionellen Gedenkveranstaltung gestellt: „Österreich mit starken sudetendeutschen Wurzeln“.

Es ist eine lange Liste von Persönlichkeiten sudetendeutscher Herkunft, die Sie für Ihre diesbezüglichen Betrachtungen heranziehen können. Es finden sich darunter Frauen und Männer aus allen gesellschaftlichen Bereichen: Politiker ebenso wie Wissenschaftler und Forscher, Dichter und Friedensaktivisten, Erfinder und Unternehmer.

Sie haben Wesentliches zur Entwicklung unseres Landes beigetragen wie z. B. zu geistig-kulturellen Errungenschaften, zu entscheidenden sozialen Verbesserungen der Lebensbedingungen ärmerer Schichten, oder zu bahnbrechenden Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

Das Thema lässt sich aber nicht nur als beeindruckende historische Aufzählung sehen.

Ich finde, es ist auch ein Ansporn für Gegenwart und Zukunft:

Nicht nur in Österreich, sondern in Europa insgesamt geht es um gute nachbarschaftliche Beziehungen, um eine Gesinnung des Friedens und des Fortschritts sowie eine kooperative, an gemeinsamen Zielen ausgerichtete Politik.

Jeder kann heute seinen Beitrag zu einem friedlichen Europa leisten, und jeder kann und soll zugleich stolz sein auf seine eigenen historischen Wurzeln und Traditionen.

In diesem Sinne danke ich der Sudetendeutschen Landsmannschaft für die Einladung zu einer Grußbotschaft und wünsche Ihnen allen eine gute und würdige Gedenkstunde!

Heinz Fischer e.h.                                                                        Wien, im März 2015

 

Heinz-Christian Strache, Bundesobmann der Freiheitlichen Partei Österreich

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