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Totengedenken und Messe der Heimatvertriebenen in Wien

 

Totengedenken mit Kranzniederlegung der Heimatvertriebenen

in der Augustinerkirche (1010 Wien) am Sonntag, 26. Oktober 2014

 

Augustinerkirche

( http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinerkirche_%28Wien%29 )

Totengedenken  der Heimatvertriebenen in der Augustinerkirche in Wien

Den traditionellen Gottesdienst am letzten Sonntag vor Allerheiligen zelebrierten P.Mag. Matthias Schlögl OSA – Pfarrer von St. Augustin – unterstützt von Pater Dr. Bernhard Demel (Deutscher Orden), Bruder Klemens Dr. Ladner (Schulbrüder) und Ing. Josef Wagner (Donauschwaben). Viele Landsleute aus den VLÖ-Mitgliedsvereinen feierten die Franz Schubert-Messe im Gedenken an unsere Verstorbenen und bei der Vertreibung ermordeten Landsleute.

Die Gedenkmesse zelebrierte P.Mag. Matthias Schlögl OSA – Pfarrer von St. Augustin – unterstützt von Pater Dr. Bernhard Demel (Deutscher Orden)

 

Lesung und Fürbitten

 

Bruder Klemens Dr. Ladner (Schulbrüder), Ing. Josef Wagner (Donauschwaben)

In seiner einfühlsamen Predigt nahm Pfr. P.Matthias auf die Hl. Schrift Bezug, wo es im Buch Exodus heißt „dass man nicht vertreiben, Freunde nicht ausnützen und sie nicht schlecht behandeln soll“. Wer unter den Vertriebenen denkt da nicht in dieser Stunde an das Schicksal das unsere Volksgruppen erlitten.

Zugleich hören wir im Evangelium, von der Gottes-und Nächstenliebe. Wie viele haben in dieser Zeit ihren Glauben an Gott – nun sagen wir nicht verloren – sondern an Gott gezweifelt? Kann denn Gott so etwas zulassen, warum läßt er so etwas zu, warum mußte das alles geschehen? Die Christen haben ein Heimatrecht in Österreich. Heimat ist für viele Menschen, die selbst Vertreibung erlitten haben, ein kostbares Gut.

Heute hat mir eine Frau gesagt, was hätte ich alles von meinem Gut – von dem gegeben – was mir genommen wurde, wenn es die Beneš-Dekrete nicht gegeben hätte!

Und zum Abschluß: Nicht vergessen, aber verzeihen!

Die wunderschöne Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt

 

 

 

Es folgen die Kranzniederlegungen der BRUNA-Wien, des Wiener Schwabenvereins und der Sudetendeutschen Landsmannschaft begleitet vom Lied „Ich hatt´ einen Kameraden“. Als Zeichen der Verbundenheit mit unserer neuen Heimat sangen wir die Österreichische Bundeshymne – „ohne sich auf den Text zu versteifen!“

 

 

 

 

 

   

 

 

 

Ein letzter Blick auf die Kränze

 

 

 

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