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"Verminte Jugend"

60 Jahre Freiheit für Österreich
Buchpräsentation „Verminte Kindheit“

 
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20. Oktober 2015 um 15.00 Uhr im Marmorsaal des Regierungsgebäudes, Stubenring 1, 1010 Wien


Der Kriegsopfer- und Behindertenverband Österreich lud in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz am 20. Oktober 2015 im Marmorsaal des Regierungsgebäudes zur Präsentation des Buches „Verminte Kindheit – Erinnerungen von Kindern und Jugendlichen in der Kriegs- und Nachkriegszeit“, Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner und Mag. Michael Svoboda,  ein.


Angesichts der aktuellen Flüchtlingsbewegungen und den damit verbundenen tragischen Schicksalen der einzelnen Menschen, von denen sich in Österreich kaum jemand eine Vorstellung machen kann, soll dieses Buch 60 Jahre nach Abschluss des Staatsvertrages und dem Gedenken an die Wiedererlangung der Freiheit Österreichs daran erinnern, dass in Österreich tausende Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, in der Kriegs- und Nachkriegszeit bis 1955 vor Hass, Gewalt und Not auf der Flucht waren, weil sie um ihr Leben und ihre Existenz bangten.


Das Buch ist eine Sammlung von interessanten und bewegenden Schilderungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit in Österreich, verfasst von Frauen und Männern, die als Zeitzeugen diese Jahre noch in lebendiger Erinnerung haben und bereit waren, darüber selbst zu schreiben.

Die Erinnerungen handeln von Angst, Hunger, Flucht, Minen, Bomben, Besatzern, verlorenen Vätern und Vergewaltigungen. Aber auch von Puppenwägen oder Stöckelschuhen, die für die Mädchen als Erlebnis bleibender waren als die Kriegserlebnisse oder das fehlende Essen. Auffallend ist die Unvoreingenommenheit, die Objektivität, mit der die damaligen Kinder und Jugendlichen von Opfern und Tätern berichten.


Begrüßung: KOBV Präsident Mag. Michael Svoboda
Einleitung: Dr. Kurt Wegscheidler, Leiter der Abteilung Sozialentschädigung im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Zum Buch:Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung

 

 

 

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