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Werner Mäder: Die Zerstörung des Nationalstaates ...

Werner Mäder

Die Zerstörung des Nationalstaates aus dem Geist des Multikulturalismus

 

80 Seiten, brosch., ISBN 978-3-902732-44-6, Preis: € 9,95,

Ares Verlag GmbH, Hofgasse 5, Postfach 438 , A - 8011 Graz , Tel. +43 (0)316 / 82 16 36 , Fax. +43 (0)316 / 83 56 12, e-mail: office@ares-verlag.com  www.ares-verlag.com

 

 

 

Das Verdienst des europäischen Nationalstaates der Neuzeit war es, den Einfluss indirekter Gewalten zu neutralisieren, Frieden im Innern zu schaffen und mit sozialen Errungenschaften zum wirtschaftlichen Wachstum und relativen Wohlstand beizutragen.

Diese Epoche ist vorbei. Die politische Klasse in Deutschland und Österreich betrachtet den Nationalstaat offenbar als Auslaufmodell und betreibt dessen Schwächung. Das geschieht insbesondere durch die Förderung eines Massenzustroms großteils kulturfremder Zuwanderer. Dieser Zustrom untergräbt die Solidarität, löst den Staat allmählich auf und bringt eine amorphe Bevölkerung hervor.

Eingebettet in die supranationale Organisation Europäische Union, drohen sich die Staaten Europas in eine Weltgesellschaft aufzulösen, in der keiner dem anderen verantwortlich ist und eine weitgehend anonyme Finanzoligarchie den Ton angibt. Katalysator dieser Entwicklung ist insbesondere die (gescheiterte) Idee der „multikulturellen Gesellschaft“, die vor einem Rückfall in die „dunkle Zeit“ nationalegoistischen Denkens bewahren soll.

Das Buch beschreibt demgegenüber das Ethos des Nationalstaates und den Unwert der multikulturellen Gesellschaft, in der der Autor den Spaltpilz einer jeder politischen Gemeinschaft erblickt.

Die sich hier aufbauenden Gegensätze drohen bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen zur Folge zu haben. Das Todesurteil für den Nationalstaat ist jedoch noch lange nicht gesprochen, wenn es souveräne Staaten gibt, die sich auf ihrem Territorium behaupten. Das allerdings setzt auch den politischen Willen voraus, den Nationalstaat als Solidargemeinschaft mit einer halbwegs homogenen Bevölkerung zu verteidigen.

DER AUTOR

Dr. Werner Mäder (Jahrgang 1943), Leitender Senatsrat a. D.; ab 2001 Rechtsanwalt und Justitiar; zahlreiche Publikationen zum Staats-, Verfassungs- und Europarecht, zur Rechtsphilosophie und politischen Praxis, u. a. Kritik der Verfassung Deutschlands – Hegels Vermächtnis 1801–2001, Berlin 2002, Vom Wesen der Souveränität, Berlin 2007.

 

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