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Zum Gedächtnis an die Ermorderung des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand

28.JUNI ,2014  „11.03 Uhr am Luschariberg“


Einen Veranstaltung zum Gedächtnis an die Ermordung des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand von Habsburg Lothringen und seine Gemahlin Herzogin Sophie von Hohenberg an einem der schönsten und spannendsten Flecken des vergangenen Habsburger Reiches und ebensolchen Flecken des grenzenlosen Europa von Heute weckt Dankbarkeit und Hoffnung.


Der Sankt Georgs Ritterorden der Familie Habsburg unter der Leitung von  Dr. Massimiliano Lacota  wählte diesen Platz, um allen, die mit dabei waren und den vielen die es verabsäumten oder nicht schafften auf den Luschariberg zu kommen,  zu zeigen, dass der Geist der Habsburger Monarchie in heutigen Europa präsenter ist denn je.  Die Anwesenheit von Erzherzog Georg von Habsburg Lothringen und seine offene und mit angenehmer Ehrlichkeit geführte Präsentation während der Gedenk- stunde am Luschariberg und anschließend bei der Pressekonferenz in Tarvis verstärkte die Bedeutung des ursprünglichen Vielvölkerstaates und seiner grundlegenden Eigenheiten für das heutige Europa.


Noch sind im heutigen Europa nicht alle Kleingeister und nationalistischen Zündler, eine Mentalität die auch den Ersten Weltkrieg ursächlich angefacht haben,  ver- schwunden. Noch müssen wir aufpassen und die Lehren aus der jüngeren Ver- gangenheit ziehen. Eine Vergangenheit die letzten 100 Jahre betreffend, wo zwei Weltkriege, unsinnige Friedensverträge und noch unsinnigere Zerstückelungen und Teilvereinigungen von Europa, die heute wieder angestrebte und wünschenswerte Harmonie der selbstbewussten Völker in einer Vielvölkerunion, nicht zugelassen hatten.


Wir Kanaltaler gehörten bis 1919 fast 1000 Jahre zu dem sich entwickelnden Vielvölkerbund und wir sind heute noch bewusste Europäer. Die Sprachenvielfalt und die ethnische Durchmischung des Völkchens um den Luschariberg ist seit Jahr- tausenden geografisch geprägt durch den Schnittpunkt dreier Kulturen, dem Schnitt- punkt der Germanischen, Romanischen und der Slawischen Kultur.


Niemand konnte den Kanaltalern diese europäische Beseeltheit nehmen, nicht die Eroberungen durch fremde Mächte der Vergangenheit,  nicht die Umvolkungsver- suche der noch nicht allzu fernen Vergangenheit und auch nicht der Aderlass den die Kriege diesem Landstrich  zufügten.

Mit dem geeinten Europa und dem Verschwinden der Grenzen ist die Vielvölker-gemeinschaft wieder entstanden und wir Kanaltaler fühlen uns wohl darin. Wir sind insbesondere und gerade deshalb dankbar dass eine Verknüpfung mit der bis 1919 gelebten Einheit durch Veranstaltungen, die daran erinnern sollen, von beherzten Menschen unter Einbindung einer der europäischsten Familien ermöglicht wird.

 
Wir Kanaltaler bedanken uns bei Erzherzog Georg von Habsburg Lothringen und dem Sankt Georgs Ritterorden für die eindrucksvolle Geste und die Gedenkstunde am Luschariberg. Wir hoffen dass neben der bereits erfolgten  Grenzenlosigkeit in Europa durch solche Veranstaltungen auch die leider noch in einigen Köpfen befind-lichen Grenzen abgebaut werden. Vor allem wenn es uns Kanaltalern und so auch anderen Volksgruppen gelingt das grenzenfreie Denken das durch Georg von Habsburg Lothringen vermittelt wurde anzunehmen und zu übernehmen.


Landmannschaften der Gottscheer, der Siebenbürger Sachsen, der Sudeten-deutschen  und der Donauschwaben,  die im europäischen Kärnten heute ihre neue Heimat gefunden haben und die durch Ihre Anwesenheit dieser Veranstaltung mit Ihren Rahmen gaben konnten erneut Hoffnung schöpfen, Hoffnung darauf dass in Ihren ehemaligen Heimatländer durch die bereits erfolgte Eingliederung in den neuen Vielvölkerbund Europa auch die Köpfe frei von Nationalismen und Restge-danken an Revanchismus werden und sich das Kanaltal der Kanaltaler mit seinem Luschariberg vielfach wiederholt.

Dipl. Ing. Karl Heinz Moschitz
Obmann Kanaltaler Kulturverein Kärnten
Vorsitzender der ARGE – VLK
( Arbeitsgemeinschaft der Volksdeutschen Landsmannschaften in Kärnten)





    

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