Sie sind hier

Armenien

* Rudolf Grulich: Ein vergessener Völkermord

 

Ein vergessener Völkermord

In diesem Jahr gedenken die Armenier am 24. April des 100. Jahrestages ihrer geplanten Vernichtung 1915 in der Türkei. Aber auch andere christliche Volksgruppen sind damals zur Vernichtung bestimmt worden.  Im Gegensatz zu dem Schicksal der Armenier ist das Los der 1915 ebenfalls vom Völkermord betroffenen syrisch-orthodoxen, syrisch-unierten, nestorianischen, chaldäischen und protestantischen Assyrer aramäischer Muttersprache in Anatolien in Europa fast unbekannt geblieben.

Rolf Hosfeld: "Tod in der Wüste" - Der Völkermord an den Armeniern

Rolf Hosfeld : Tod in der Wüste - Der Völkermord an den Armeniern

Aghet – Katastrophe – so nennen die Armenier jene grauenvollen Ereignisse, die im Frühjahr 1915 begannen. Sie sind als der erste Genozid des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen. Rolf Hosfeld, Deutschlands bester Kenner der Ereignisse, schildert eindringlich und historisch genau den Völkermord an den Armeniern, erläutert die Hintergründe und klärt auf über ein Thema, das immer noch zu den Tabus der Geschichtsschreibung gehört.

Völkermord an Armeniern

Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern

Utl.: „Betrogenes Volk”

 

Der Völkerbund-Kommissar Fritjof Nansen nannte nach dem Ersten Weltkrieg  die Armenier in seinem Buch über ihr Schicksal ein „Betrogenes Volk”. Sie waren  1915 einem Holocaust ausgesetzt, erhielten dann von den Siegermächten das Versprechen eines eigenen Staates, mussten  aber erleben, dass sie der Vertrag von Lausanne 1923 nicht einmal mehr erwähnte, obwohl der Vertrag von Sèvres 1920 noch einen armenischen Staat vorgesehen hatte.

Völkermord an Armenier

Parlamentskorrespondenz Nr. 383 vom 22.04.201

Klubobleute verurteilen Genozid an Armeniern im Osmanischen Reich

Gemeinsame Erklärung anlässlich des 100. Jahrestages des Genozids an Armeniern

Wien (PK) – Die Klubobleute aller sechs Parlamentsparteien - Andreas Schieder (S), Reinhold Lopatka (V), Heinz-Christian Strache (F), Eva Glawischnig-Piesczek (G), Waltraud Dietrich (T) und Matthias Strolz (N) - haben heute eine gemeinsame Erklärung vorgelegt, in der sie es aufgrund der historischen Verantwortung Österreichs als eine Pflicht ansehen, die Gewalt und den Mord an den Armeniern und deren Vertreibung durch das Osmanische Reich als Genozid anzuerkennen und zu verurteilen.

Gernot Facius: Armenien

DIE ARMENISCHE LEKTION

von Gernot Facius

Es sagt sich so leicht: Geschichte wieder­holt sich nicht. Aber sie kehrt wieder - vor allem, wenn sie traumatisch war. Alte Schuld, die relativiert oder gar ignoriert wird, schafft neue Probleme. Wer sich feige wegduckt, lei­stet keinen Beitrag zur Wahrheitsfindung. Im Gegenteil, er sät nur neues Mißtrauen. Die Leisetreterei der deutschen Bundesregierung am 100, Jahrestag des Genozids der natio­nalistischen Jungtürken-Bewegung an den Armeniern steht emblematisch für die fatale Neigung, historischen Wahrheiten auszuwei­chen.

Freiheitliche Politiker beim Globalen Forum gegen Genozid

Am 24. April 1915 begann die jungtürkische Regierung des Osmanischen Reiches, die Armenier in Konstantinopel und allen anderen Landesteilen zusammenzutreiben und auf einen Todesmarsch in die syrische Wüste zu schicken. Ca. 1,5 Millionen Menschen wurden dabei zu Tode geschunden, in die jahrtausendealten armenischen Siedlungsgebiete Ostanatoliens rückten Kurden nach. Der Genozid wird von der Türkei wütend geleugnet.

Anlässlich des 100. Jahrestages fanden sich am Freitag, den 24. April, zahlreiche Staatsoberhäupter von Frankreichs Hollande bis Russlands Putin zu einer Gedenkfeier in Armeniens Hauptstadt Eriwan ein. Österreich war lediglich durch den Botschafter und einen SP-NAbg. vertreten.

Die beiden Tage davor fand ein ebenfalls hochkarätiges Globales Forum statt, bei dem eine dreiköpfige Delegation der Wiener Freiheitlichen mit Landtagspräsident Johann Herzog an der Spitze Österreich vertrat.

Völkermord in Türkei und Tschechien/Slowakei

Völkermord - Parallelen zwischen

Türkei vor 100 Jahren  und Tschechien/Slowakei vor 70 Jahren

Sie leugnen den Völkermord!

 

Türkisches Lager für armenische Frauen und Kinder  -  Brünner Vertriebenenmarsch

Müssen die Sudetendeutschen und Karpatendeutschen noch 30 Jahre auf das Eingeständnis der Tschechischen und Slowakischen Republik  warten und dass die österreichische Öffentlichkeit es wahrnimmt?

VLÖ-Gedenken zum Völkermord an den Armeniern

Stilles Gedenken des VLÖ anlässlich des 100. Jahrestages des Völkermordes an den Armeniern

„Mit einem stillen Gedenken und Trauerbeflaggung reiht sich der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) in den Kreis jener ein, die anlässlich des 100. Jahrestages des Völkermords an den Armeniern erinnern“, erklären VLÖ-Präsident Dipl.-Ing. Rudolf Reimann und VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller.

Seiten

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer