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Benes-Dekrete

Manfred Maurer: Wer A sagt .... (Sudetenpost)

Wer A sagt…

von Manfred Maurer

EIN TSCHECHISCHER MINISTERPRÄSIDENT zeichnet eine Vertriebenen-Funktionärin mit einer tschechischen Verdienstmedaille aus. Vor nicht allzu langer Zeit wäre das noch völlig undenkbar gewesen. Bohuslav Sobotka hat genau das getan. Und Olga Sippl, die Ehrenvorsitzende der Seliger-Gemeinde, mußte dafür nicht einmal nach Prag fahren, sondern der tschechische Regierungschef kam zu ihr nach München.

SOBOTKAS ZEICHEN fügt sich ein in eine Serie von Versöhnungssignalen tschechischer Politiker. Im letzten Sommer war der Christdemokrat und Vizepremier Pavel Belobradek auf Einladung von Sprecher Bernd Posselt im Sudetendeutschen Haus in München, wo er - unter wütendem Protest der Kommunisten daheim - der Opfer der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg gedachte. Zuvor schon hatte Belobradek während des sudetendeutschen Pfingsttreffens in Augsburg eine Grußbotschaft an „seine Landsleute" gesendet. Auch so etwas wäre vor ein paar Jahren noch völlig undenkbar gewesen.

Sd-Heimatpfarrer in der Vertreibung (Vortrag)

Vortrag: „Sudetendeutsche Heimatpfarrer in der Vertreibung“ mit Julia Nagel.

 

  

       v.l. Dr. Hampel, Julia Nagel, Prof. Grulich             

Der Tag der offenen Tür am 20. Feber im Haus Königstein in Geiß-Nidda brachte wie immer viele neue Erkenntnisse für die Besucher, was im Anschluss des Vortrages in der Diskussion bestätigt wurde. Julia Nagel referierte über die Lage der sudetendeutschen Heimatpriester nach der Vertreibung. Wie wurden die vertriebenen Priester in Deutschland von den Diözesen aufgenommen? Welche Unterstützung bekamen sie von den Bischöfen?

Zeitzeugen-Bericht aus dem "Protektorat Böhmen und Mähren"

 

Zwei Zeitzeugen aus dem „Protektorat Böhmen und Mähren 1939-1945“ berichten in Wien

Utl.: Das Volkskundemuseum war zum 2. Mal Zeuge von Vertriebenenleid und von Defiziten im Zeitgeschichte – Wissen des Moderators

Letzten Donnerstag, am 18. Feber, erfolgte die 2. Veranstaltung der Projektreihe „Vertriebene und Verbliebene – CSR 1937 – 1948“ im Wiener Volkskundemuseum. Darin berichteten 2 bewundernswerte Damen, die als kleine Kinder im unseligen Protektorat Böhmen und Mähren 1939-1945 lebten, über harmlose und furchtbare Erlebnisse aus ihrer Kindheit.

Vertreibungen in der Tschechoslowakei (2)

Günter Kottek: Zweites Münchener Abkommen

Ein „Zweites Münchener Abkommen“

und Warten auf Godot

Völlig abgehoben von den völker- und menschenrechtlichen Hoffnungen und Erwartungen der Erlebnis- und eines Großteiles der Bekenntnisgeneration residiert er im bayerischen „Vierten Stamm-Haus der Heimat“ in München, der rhetorisch gefinkelte SL-Sprecher mit dem machiavellistischen Kreuz auf der CSU-Stirne; und harrt da nun auf den Tag seines Triumphes einer aus Prag kommen sollenden „Tschechischen Versöhnungsgeste“.

70 Jahre Brünner Todesmarsch

70 Jahre Brünner Todesmarsch – Brünn bedauert und antwortet mit Lebensmarsch

Utl.: Samstag 1000 Teilnehmer bei Lebensmarsch von Pohrlitz nach Brünn

Der Oberbürgermeister von Brno/Brünn, Petr Vokřál (ANO) und die Brünner Stadtverwaltung machten es möglich, dass sich die tschechische und sudetendeutsche Volksgruppe näher kamen.

     Oberbürgermeister Petr Vokřál (ANO) und Vertriebenensprecher Bernd Posselt

Dokumentarfilm über Brünner Todesmarsch

Massaker an Deutschen: entmenschlicht und ermordet

Trailer zum Dokumentarfilm "Brünner Todesmarsch"

https://www.youtube.com/watch?v=Ttwyo4xkBbE

Gericht kippt Verzicht auf Restitution

Satzungsänderung der Sudetendeutschen Landsmannschaft aufgehoben Beide Streitparteien bejubeln Urteil, das SL in neue Zerreißprobe stürzt

Von Manfred Maurer

Seit elf Monaten tobt innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) ein Richtungsstreit. Ende Februar 2015 hatte die SL-Bundesversammlung in München die Streichung jener Passagen aus der Satzung beschlossen, in denen der Einsatz für eine „Wiedergewinnung der Heimat“ sowie für „Restitution oder Entschädigung“ festgelegt ist.

Das "schmutzige Dutzend" der Benes-Dekrete

Das „schmutzige Dutzend“ der Beneš-Dekrete stört noch immer die tschechische Politik

Der Präsident des ungarischen Parlaments László Köver hat in einem Interview gesagt, dass die ČR wegen der Beneš-Dekrete überhaupt nicht in der EU aufgenommen werden hätte sollen.

Der tschechische Innenminister Roman Chovanec (ČSSD) kommentierte diese Aussage mit den Worten, dass "Kövér vielleicht nur einen schlechten Tag hatte".

Fürstentum Lichtenstein und Tschechische Republik

Vereinbarungen mit Liechtenstein wären besser als gerichtliche Lösungen

Utl.: Interview mit dem Historiker Václav Horčička in der Wirtschaftszeitung

In Hospodářské noviny vom 24.11.2015, spricht in einem Interview Horčička über die sich endlos ziehenden Gespräche des Fürstentums Liechtenstein mit der Tschechischen Republik über die Vergangenheit und Zukunft der beiderseitigen Beziehungen.

Seit Anfang der 90er-Jahre waren die Beziehungen zwanzig Jahre eingefroren. Erst dann konnten diplomatische Beziehungen angeknüpft und eine Historiker-Kommission Liechtenstein-Tschechische Republik gegründet werden.

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