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Horst Seehofer

Europäischer Karlspreis für Kardinal Christoph Schönborn

 

Europäischer Karlspreis für Kardinal Schönborn
 

Der Europäische Karlspreis der Sudetendeutschen wird dieses Jahr am Pfingstsamstag 19. Mai in Augsburg an den Wiener Kardinal Christoph Schönborn verliehen, der 1945 mit seiner Mutter und zwei älteren Brüdern aus dem nordböhmischen Skalken bei Leitmeritz nach Österreich vertrieben wurde.

Günter Kottek: Zweites Münchener Abkommen

Ein „Zweites Münchener Abkommen“

und Warten auf Godot

Völlig abgehoben von den völker- und menschenrechtlichen Hoffnungen und Erwartungen der Erlebnis- und eines Großteiles der Bekenntnisgeneration residiert er im bayerischen „Vierten Stamm-Haus der Heimat“ in München, der rhetorisch gefinkelte SL-Sprecher mit dem machiavellistischen Kreuz auf der CSU-Stirne; und harrt da nun auf den Tag seines Triumphes einer aus Prag kommen sollenden „Tschechischen Versöhnungsgeste“.

* M. Maurer: (Un)voll- endete Tatsachen

(Un)vollendete Tatsachen

Von Manfred Maurer

ES IST NATÜRLICH unbestritten ein historisches Ereignis, wenn sich ein tschechischer Vizeministerpräsident ins Sudetendeutsche Haus nach München bemüht, um dort zum Gedenken an die Opfer der Vertreibung einen Kranz nie­derzulegen. Der Christdemokrat Pavel Bélobrádek hatte schon zu Pfingsten mit einer Video-Grußbotschaft an den Sudetendeutschen Tag in Augsburg, in der er die Teilnehmer des Pfingst­treffens als „Landsleute" ansprach, für eine viel beachtete Geste gesorgt. Bernd Posselt hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt - und Pavel Bélobrádek gleich ins Sudetendeutsche Haus eingeladen.

* Gernot Facius: Augsburger Signale

Augsburger Signale

Von Gernot Facius

Der 66. Sudetendeutsche Tag in Augsburg wird als „historisch" in die Geschichte der tra­ditionellen Pfingsttreffen der Vertriebenen aus Böhmen, Mähren und Schlesien eingehen. Allerdings in einem bestimmten, nicht unbe­dingt positiven Sinn. Die Signale, die von ihm ausgehen, zeigen vielmehr eine bedenkliche Entwicklung an. Denn am Verlauf des Sude­tendeutschen Tages in der „Friedensstadt" am Lech läßt sich ablesen, wie weit der Para­digmenwechsel der Landsmannschaft schon fortgeschritten ist - und welche seltsamen Blüten er treibt.

> Augsburger Zeitung: Sudetendeutscher Tag

 

Ministerpräsident Horst Seehofer in "Augsburger Allgemeine"

Besucher kamen in Tracht - 48 Fotos >

Gernot Facius: Der "Schirmherr" bestimmt ...

Wenn der „Schirmherr“ die Richtung bestimmt

Von Gernot Facius

Ein „Schirmherr", das sagen uns die einschlägigen Lexika, ist eine herausgehobene, mit Autorität ausgestattete Person des öffentlichen Lebens, die den Schutz über eine Institution oder auch eine Gruppe von Menschen ausübt.

Eine solche Rolle war Horst Seehofer gegenüber den Sudetendeutschen zugefallen, als er das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten von seinem glücklosen Vorgänger Günter Beckstein übernahm, und dafür wurde er auf den Pfingsttreffen der Landsmannschaft überschwänglich gefeiert. Inzwischen, man kann es nicht anders deuten, ist der über den „vierten Stamm" gespannte weiß-blaue Schirm löchrig geworden - wegen Seehofer.

In einem am 18. März veröffentlichten Interview der „Prager Zeitung" zog der bayerische Regierungschef und CSU-Vorsitzende, um große Worte nie verlegen, alle Register seiner Propaganda-Orgel, um den von der SL-Bundesversammlung beschlossenen radikalen Kurswechsel als „wahrhaft historisch und einen großen Schritt in Richtung Zukunft" zu preisen.

> Sudetenpost,Manfred Maurer: Geduldig sein ?

 

BAYERNS Ministerpräsident Horst Seehofer will ein guter Schirmherr sein. Zweifel, die in den vergangenen Mo­naten aufgekommen waren, versuchte er kürzlich bei einem Treffen mit dem Bundesvorstand der Sudetendeutschen Landsmannschaft auszuräumen. Wobei anzumerken ist, daß diese Zweifel nicht vom Bundesvorstand genährt worden waren, sondern einfach unter den Landsleuten entstanden waren. Die ver­folgen nämlich die Vertriebenenpolitik aufmerksam und machen sich ihren Reim auf Aussagen und Handlungen der Akteure.

Gernot Facius: Trauerspiel um das Vertreibungs-Gedenken

Das Trauerspiel um das Vertreibungs-Gedenken

von Gernot Facius

Ohne Kompromisse kommt der Politik­betrieb nicht aus. Das zu leugnen, wäre lebensfremd. Es gibt gute und weniger gute, um nicht zu sagen faule Kompromisse. Nur darf man Letztere nicht als Erfolg verkaufen. Enttäuschend ist auf jeden Fall die Entschei­dung der deutschen Bundesregierung, von 2015 an am 20. Juni, dem im Jahr 2000 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen proklamierten Weltflüchtlingstag, den im Koa­litionsvertrag von CDU / CSU und SPD ver­sprochenen nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung zu begehen.

Landesvorsitzender Bernd Posselt zum Vertriebenen-Gedenktag

Posselt würdigt Vertriebenen-Gedenktag

14. 9. 2014

München. Als „wichtiges politisches Signal dagegen, daß die Vertreibung unschuldiger Menschen heute weltweit mehr denn je zum Mittel der Politik gemacht wird“, und als „entscheidenden Schritt, auch den deutschen Opfern der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg ein ange- messenes Andenken zu sichern“, hat der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und Landesvorsitzende der Union der Vertriebenen und Aussiedler (UdV), Bernd Posselt, den Vertriebenen-Gedenktag gewürdigt, der am zweiten Septembersonntag in Bayern, Sachsen und Hessen durchgeführt wurde.

Manfred Maurer: Verweigerte Abspeisung

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Österreich

Wien, am 10. September 2014

 

Verweigerte Abspeisung

von Manfred Maurer

DIE VON DER Sudetendeutschen Landsmannschaft in Oberösterreich mit der „Sudetenpost“ initiierte Umfrage über die Haltung der Vertriebenen (be­ziehungsweise deren Nachkommen) zur Eigentumsfrage hat voll eingeschla­gen. Obwohl diese Zeitung nur einen Bruchteil der Sudetendeutschen errei­chen kann, ist das Echo überwältigend. Und obwohl das Endergebnis noch nicht vorliegt, zeichnet sich bereits ab: Es ist eindeutig!

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