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Restitution

Gericht kippt Verzicht auf Restitution

Satzungsänderung der Sudetendeutschen Landsmannschaft aufgehoben Beide Streitparteien bejubeln Urteil, das SL in neue Zerreißprobe stürzt

Von Manfred Maurer

Seit elf Monaten tobt innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) ein Richtungsstreit. Ende Februar 2015 hatte die SL-Bundesversammlung in München die Streichung jener Passagen aus der Satzung beschlossen, in denen der Einsatz für eine „Wiedergewinnung der Heimat“ sowie für „Restitution oder Entschädigung“ festgelegt ist.

Manfred Maurer: Und es geht doch (Sudetenpost)

 

Und es geht doch

von Manfred Maurer

DIE BEDENKENTRÄGER sind stets schnell zur Stelle, wenn nach Begründungen gesucht wird, warum etwas nicht funktionieren kann. In Tschechien hört man bis zum heutigen Tag als absurde Begründung für das Festhalten an den Beneš-Dekreten, daß selbige das Fundament des Staates seien und daher auf keinen Fall aufgehoben werden könnten. Die selben Personen erklären im nächsten Atemzug, daß die Dekrete eigentlich eh gar nicht mehr gültig sind. Also was nun?

> Manfred Maurer zum Thema "Entschädigung !?"

Entschädigung!?

Von Manfred Maurer

WIE ES der Zufall will, fiel das Neuaufflammen der Debatte um griechische Reparationsforderungen an Deutschland zeitlich ziemlich genau zusammen mit dem (rechtlich noch nicht in trockenen Tüchern befindlichen) Beschluß der sudetendeutschen Bundesversammlung, neben dem in der Tat etwas mißverständlich formulierten Auftrag zur „Wiedergewinnung der Heimat" auch gleich die Forderung nach Restitution und Wiedergutmachung aus der Satzung der Landsmannschaft zu streichen.

Sudetend. Reformkurs

 

Bundesversammlung in München bestätigt Reformkurs

Foto © Herbert Fischer

München. Die Bundesversammlung der Sudetendeutschen hat bei ihrer diesjährigen Sitzung, die sie am Wochenende unter Leitung ihres Präsidenten Reinfried Vogler im Sudeten- deutschen Haus in München abhielt, den Reformkurs bestätigt und fortgesetzt, den der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Bernd Posselt schon seit Jahren einge-schlagen hat.

Internationaler Club: Buchvorstellung "Restitution und Wiedergutmachung"

 

„Schweres Erbe und „Wiedergutmachung“ – Restitution und Entschädigung in Österreich“ – Buchvorstellung und Diskussion im „Internationalen Club“

Utl.: Zeihsel sprach ungelöste Frage der deutschen altösterreichischen Landsleute an

Bundeskanzler aD Dr. Wolfgang Schüssel lud als Präsident der Österr. Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen (ÖGAVN) für 28.01.2015 in die Hofburg/Stallburg zu einer Diskussion „Restitution und Entschädigung in Österreich“ ein – der Saal quoll schier über mit hochrangigem Publikum: da sah man u.a. den aktiven Botschafter der ČR Jan Sechter und einige Botschafter und hohe Beamte in Pension – aus der Zeit der schwarz-blauen Koalition der Regierung Schüssel.

Nach einleitenden Begrüßungsworten Dr. Schüssels referierte Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner (Karl-Franzens-Universität Graz) gemeinsam mit Univ.-Ass. Mag. Dr. Walter M. Iber, (Karl-Franzens-Universität Graz), MinR Mag. Terezija Stoisits (Volksanwältin a.D.) und STS a.D. Bot. i.R. Dr. Hans Winkler (Direktor der Diplomatischen Akademie Wien).

Manfred Maurer-Sudetenpost "Rechtswahrung"

Rechtswahrung

von Manfred Maurer

ZUM THEMA Restitution und Ent­schädigung hört man nicht allzu viel aus der Münchener Hochstraße. Zur in Oberösterreich mit durchaus beachtli­chem Echo gestarteten Umfrage unter Vertriebenen beziehungsweise deren Nachkommen über deren Haltung zur Eigentumsfrage hat sich die Spitze der Sudetendeutschen Landsmannschaft bislang nicht geäußert.

Böse Zungen mögen dies als Ignoranz interpretieren und als Ablehnung jeder Initiative, wel­che auf Restitution und Entschädigung zielt. Genährt werden könnten solche Vorurteile durch die schon vor langem geäußerte Haltung des Vorsitzenden Bernd Posselt, wonach er für sich per­sönlich keinerlei Restitutionsansprüche geltend machen wolle.

Manfred Maurer: Verweigerte Abspeisung

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Österreich

Wien, am 10. September 2014

 

Verweigerte Abspeisung

von Manfred Maurer

DIE VON DER Sudetendeutschen Landsmannschaft in Oberösterreich mit der „Sudetenpost“ initiierte Umfrage über die Haltung der Vertriebenen (be­ziehungsweise deren Nachkommen) zur Eigentumsfrage hat voll eingeschla­gen. Obwohl diese Zeitung nur einen Bruchteil der Sudetendeutschen errei­chen kann, ist das Echo überwältigend. Und obwohl das Endergebnis noch nicht vorliegt, zeichnet sich bereits ab: Es ist eindeutig!

Restitutionsanträge in Serbien

Pressedienst des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)
Wien, 10.07.2014

450 Österreicher mit donauschwäbischen Wurzeln stellten einen Restitutionsantrag in Serbien

„Wie aus einem Schreiben des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) an den VLÖ hervorgeht, haben bis zum 3. März 2014 – der Frist zur Einbringung eines Restitutions-antrages für alle anspruchsberechtigten Donauschwaben in Serbien – 450 Österreicher mit donauschwäbischen Wurzeln ihren Rechtsanspruch geltend gemacht“, so Dipl.Ing. Rudolf Reimann, Bundesvorsitzender des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) und Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller.

Gedanken von Manfred Maurer

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Österreich

Wien, am 9. Juli 2014

Wo ein Wille …  

von Manfred Maurer

ES ist doch einigermaßen beschä­mend, daß sich eine österreichische Staatsbürgerin an ein deutsches Ge­richt wenden mußte, um dort diplomati­schen Schutz durch die Bundesrepublik Deutschland, ihrem Wohnsitzland, ein­zuklagen. Es mag schon sein, daß es rechtlich seine Ordnung hatte, als die Dame vor zweieinhalb Jahren im Wie­ner Außenamt mit ihrem Ersuchen um Unterstützung im Ringen um eine Re­habilitierung in der Tschechischen Re­publik abgewiesen wurde.

Liechtensteins Fürstenfamilie und Restitution

Restitution: Liechtensteins Fürstenfamilie läßt nicht locker

Utl.: 1945 enteignet nach Kollektivschuld, 1919 Teilenteignung durch CSR-Bodenreform

Die liechtensteinische Fürstenfamilie würde gerne in Tschechien investieren, falls sie ihren nach dem Zweiten Weltkrieg konfiszierten Besitz in der damaligen Tschechoslowakei zurückbekommt. Das erklärte der liechtensteinische Fürst Hans Adam II. gegenüber der tschechischen Tageszeitung „Mladá fronta Dnes“. „Für die Tschechische Republik wäre die Rückgabe des Eigentums die beste Lösung. Wir bringen das Familien-Know-how mit. In der Forst­wirtschaft, Landwirtschaft, der Industrie sowie im kulturellen Bereich. Wir können weiter investieren“, sagte der Fürst.

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