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Sudetendeutsche

Manfred Maurer: Wer A sagt .... (Sudetenpost)

Wer A sagt…

von Manfred Maurer

EIN TSCHECHISCHER MINISTERPRÄSIDENT zeichnet eine Vertriebenen-Funktionärin mit einer tschechischen Verdienstmedaille aus. Vor nicht allzu langer Zeit wäre das noch völlig undenkbar gewesen. Bohuslav Sobotka hat genau das getan. Und Olga Sippl, die Ehrenvorsitzende der Seliger-Gemeinde, mußte dafür nicht einmal nach Prag fahren, sondern der tschechische Regierungschef kam zu ihr nach München.

SOBOTKAS ZEICHEN fügt sich ein in eine Serie von Versöhnungssignalen tschechischer Politiker. Im letzten Sommer war der Christdemokrat und Vizepremier Pavel Belobradek auf Einladung von Sprecher Bernd Posselt im Sudetendeutschen Haus in München, wo er - unter wütendem Protest der Kommunisten daheim - der Opfer der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg gedachte. Zuvor schon hatte Belobradek während des sudetendeutschen Pfingsttreffens in Augsburg eine Grußbotschaft an „seine Landsleute" gesendet. Auch so etwas wäre vor ein paar Jahren noch völlig undenkbar gewesen.

Sudetendeutsches Märzgedenken in Wien

 

Sudetendeutsches Märzgedenken in Wien (1)

Utl.: Begrüßungsansprache von SLÖ-Bundesobmann

Der Bundesobmann erinnerte am 5.3. 2016 im Haus der Begegnung in Wien 6, dass am 4.März im Jahre 1919 im Sudetenland Hunderttausende für ihren Verbleib bei der Republik Deutsch-Österreich demonstrieren wollten. Sie hatten wahrscheinlich die Wilson-Punkte, auf deren Basis das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn dem Waffenstillstand vom Nov. 1918 zugestimmt haben, falsch verstanden.

Jedenfalls schossen tschechoslowakische Sicherheitskräfte in die unbewaffnete Menge in den Städten des Sudetenlandes und es blieben 54 Tote zwischen 11 und 80 Jahren zurück.

Sd-Heimatpfarrer in der Vertreibung (Vortrag)

Vortrag: „Sudetendeutsche Heimatpfarrer in der Vertreibung“ mit Julia Nagel.

 

  

       v.l. Dr. Hampel, Julia Nagel, Prof. Grulich             

Der Tag der offenen Tür am 20. Feber im Haus Königstein in Geiß-Nidda brachte wie immer viele neue Erkenntnisse für die Besucher, was im Anschluss des Vortrages in der Diskussion bestätigt wurde. Julia Nagel referierte über die Lage der sudetendeutschen Heimatpriester nach der Vertreibung. Wie wurden die vertriebenen Priester in Deutschland von den Diözesen aufgenommen? Welche Unterstützung bekamen sie von den Bischöfen?

Sudetendeutsches Märzgedenken in Wien

Samstag, 5. März 2016, Haus der Begegnung Mariahilf

Sudetendeutsches Gedenken

zum 97. Jahrestag des Bekenntnisses zu Österreich

und zum Selbstbestimmungsrecht

71 Jahre nach der Vertreibung

Die Sudetendeutschen in Österreich und ihre Freunde gedachten wie jedes Jahr der 54 Opfer des 4. März 1919, die für das Selbstbestimmungsrecht und die Zugehörigkeit zu Österreich gefallen sind.

Sie gedachten auch der mehr als 241.000 Toten der schreck-lichen und unmenschlichen Vertreibung.

Die Gedenkstunde wurde abgehalten nicht nur zur ehrenden Erinnerung an diese Toten, sondern soll auch an die Verpflichtung aller Vertriebenen mahnen, für Recht und Freiheit aller Menschen und Völker einzutreten.

Gernot Facius: Merkel, Gauck - und Lebenslüge

Merkel, Gauck, und die Gefahr einer neuen Lebenslüge

Von Gernot Facius

Die Geschichte kennt keine Verschnauf­pausen. Ein Vierteljahrhundert nach der epo­chalen europäischen „Wende" steht das wie­dervereinigte Deutschland vor einer neuen, gigantischen Herausforderung, sie ist mit dem Wort „Flüchtlingskrise" ungenau be­schrieben.

Es geht eher um eine Krise der Politik. Sie hat es nicht verstanden, Gefühle und Verstand in die richtige Relation zuein­ander zu setzen. Herausgekommen ist ein Kontrollverlust in der Staatsführung.

Die Sudetendeutschen und die Ukraine

Die Sudetendeutschen und die Ukraine           
Tag der offenen Tür im Haus Königstein

„So stelle ich mir eine gute Erwachsenenbildung vor“, erklärte nach dem Vortrag eine Teilnehmerin, die als Pfarrgemeinderatsvorsitzende aus einer bayerischen Nachbar-Diözese zum Tag der offenen Tür ins Haus Königstein in Geiß-Nidda gekommen war.

                     Haus Königstein in Geiß-Nidda

Der Leiter des Instituts für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien referierte dort über das Thema Die Sudetendeutschen und die Ukraine.

DVD: Die Vergessenen des 2. Weltkriegs


VLÖ veröffentlicht DVD-Edition „Die Vergessenen des 2. Weltkriegs – Flucht und Vertreibung der deutschen Altösterreicher“



„Die in enger Kooperation mit ORF III produzierte vierteilige Dokumentationsreihe »Die Vergessenen des 2. Weltkriegs« über das Leben und Schicksal der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa ist nun auf DVD erschienen“, freuen sich VLÖ-Präsident Dipl.-Ing. Rudolf Reimann und VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller über die Realisierung dieser Produktion.

SLÖ-Obm. G. Zeihsel

Sudetendeutscher Heimattag 2015 in unserer Patenstadt Klosterneuburg (1)

Vor 100 Jahren Völkermord an den Armeniern –

Vor 70 Jahren an den Sudetendeutschen

> Posselt: Sudetendeutsche fordern UN-Vertreibungsverbot

Presseerklärung, 13. September 2015

Posselt: Sudetendeutsche fordern

strafbewehrtes UN-Vertreibungsverbot

München. Zum Vertriebenen-Gedenktag (am heutigen Sonntag) erklärte der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Bernd Posselt, Flucht und Vertreibung drohten zu einem der schlimmsten Weltprobleme im 21. Jahrhundert zu werden. Deshalb müssten rasch Konsequenzen auch aus der Vertreibung von 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gezogen werden, die man viel zu lange verdrängt oder verharmlost habe. Der Außen- und Europapolitiker Posselt appellierte an die deutsche und die tschechische Regierung, in der EU und auf UN-Ebene ein international kodifiziertes und wirksames Vertreibungsverbot mit schweren strafrechtlichen Sanktionen gegen die Verantwortlichen solcher Gewalttaten zu verankern.

Sudetendeutsche in der Arktis - Teil 2

Sudetendeutsche in der Arktis( II)

Mährer christianisierten Grönland

Lange vor Julius Payer, dem Entdecker von Franz-Josef-Land,  treffen wir im Hohen Norden auch Sudetendeutsche als Missionare bei den Eskimos. Seit 1733 waren die ersten mährischen Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeinde in Grönland tätig, wo sie ihre bescheidene Siedlung Neu-Herrnhut gründeten, in der seit 1739 die ersten Getauften wohnten. Sie sollten den dänischen Missionar Hans Egede bei der Arbeit unterstützen und durch ihn die Eskimosprache lernen.

Der Gründer von Herrnhut, der Zimmermann Christian David aus dem Kuhländchen, hatte  die Gebäude der Missionare errichtet, die heute die kleine Universität von Grönland beherbergt.

Foto: Geburtshaus von Christian David

Foto: http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/sudgup/show_pro.php?what=0231b

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