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Todesmarsch

70 Jahre Brünner Todesmarsch

70 Jahre Brünner Todesmarsch – Brünn bedauert und antwortet mit Lebensmarsch

Utl.: Samstag 1000 Teilnehmer bei Lebensmarsch von Pohrlitz nach Brünn

Der Oberbürgermeister von Brno/Brünn, Petr Vokřál (ANO) und die Brünner Stadtverwaltung machten es möglich, dass sich die tschechische und sudetendeutsche Volksgruppe näher kamen.

     Oberbürgermeister Petr Vokřál (ANO) und Vertriebenensprecher Bernd Posselt

Brünn bedauert Todesmarsch - Kurier

Offener Brief
an Andreas Schwarz zum heutigen Kurier Bericht
Brünn bedauert Todesmarsch
"Nur" 30.000 Opfertote ??
Oder mindest 241.000 oder
267.000 oder 295.000 ???

 

Link zum Kurier-Bericht von Andreas Schwarz

http://kurier.at/politik/ausland/geschichte-buergermeister-laedt-zu-gedenkfeier-zur-vertreibung-zehntausender-deutschsprachiger/131.622.300

Brief von Petr Vokřál

                                             

                                                                                          Brünn, 31. März 2015     

                                                                                    

Sehr geehrter Herr Obmann,

im April und Mai dieses Jahres gedenkt nicht nur Brünn des 70. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Am Samstag, dem 30. Mai, jährt sich auch zum siebzigsten Male die gewaltsame Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus Brünn. Die Leitung der Stadt hat sich entschieden, aller Opfer würdig zu gedenken und deswegen hat die Stadt Brünn das Jahr 2015 zum Jahr der Versöhnung ausgerufen.

Scharfe Auseinandersetzung in der Brünner Stadtverwaltung

Scharfe Auseinandersetzung in der Brünner Stadtvertretung über Todesmarsch-Erklärung

Von 55 Stadträten stimmten 34 für die Erklärung. Die Abgeordneten der Sozialdemokraten (ČSSD)  und der Bürgerdemokraten (ODS) enthielten sich der Stimme.

Die Kommunisten (KSČM) weigerten sich, die Deklaration zu unterstützen und stimmten gegen ihre Verabschiedung: „Der Marsch war eine Reaktion auf die damalige Zeit und wir sollten die nicht beurteilen“,  sagt der kommunistische Stadtrat Martin Říha.

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