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Völkermord

> Gedenken an Franz Werfel

 

Zum Gedenken an den deutsch-jüdischen Prager Schriftsteller Franz Werfel

 

 

Am 10. September 1890 wurde Franz Werfel als Sohn eines Handschuhfabrikanten in Prag geboren. Werfel, der einige Jahre später zum „erweiterten“ Prager Kreis, dem deutschen Literatenkreis um Max Brod gehören würde, verfasste schon während seiner Schulzeit Gedichte. Vor seiner erfüllten beruflichen Laufbahn jedoch erfolgten der Besuch einer von Piaristen geführten Volksschule und die Ablegung seiner Reifeprüfung am Deutschen Gymnasium in Prag. Werfel begann nach seinen Studien und einem Volontariat bei einer Speditionsfirma in Hamburg zu publizieren, zunächst für Zeitschriften.  Daneben entstanden 1911 schon die ersten Gedichtbände Der Weltfreund und 1913 Wir sind.

* Rudolf Grulich: Ein vergessener Völkermord

 

Ein vergessener Völkermord

In diesem Jahr gedenken die Armenier am 24. April des 100. Jahrestages ihrer geplanten Vernichtung 1915 in der Türkei. Aber auch andere christliche Volksgruppen sind damals zur Vernichtung bestimmt worden.  Im Gegensatz zu dem Schicksal der Armenier ist das Los der 1915 ebenfalls vom Völkermord betroffenen syrisch-orthodoxen, syrisch-unierten, nestorianischen, chaldäischen und protestantischen Assyrer aramäischer Muttersprache in Anatolien in Europa fast unbekannt geblieben.

Rolf Hosfeld: "Tod in der Wüste" - Der Völkermord an den Armeniern

Rolf Hosfeld : Tod in der Wüste - Der Völkermord an den Armeniern

Aghet – Katastrophe – so nennen die Armenier jene grauenvollen Ereignisse, die im Frühjahr 1915 begannen. Sie sind als der erste Genozid des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen. Rolf Hosfeld, Deutschlands bester Kenner der Ereignisse, schildert eindringlich und historisch genau den Völkermord an den Armeniern, erläutert die Hintergründe und klärt auf über ein Thema, das immer noch zu den Tabus der Geschichtsschreibung gehört.

Rudolf Grulich: Franz Werfel und die armenische Tragödie

Der Prager Franz Werfel und die Armenier

Utl.: Ein Buch über Völkermord und Vertreibung

In diesem Jahr begehen die Armenier in aller Welt den 100. Jahrestag des Völkermordes im Osmanischen Reich. 1934 erschien in Wien und Berlin der Roman Franz Werfels „Die vierzig Tage des Musa Dagh“. Wie kaum ein Historiker hat der Prager Schriftsteller dazu beigetragen, dass die Tragödie der Armenier von 1915 nicht vergessen wurde.

Völkermord an Armeniern

Zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern

Utl.: „Betrogenes Volk”

 

Der Völkerbund-Kommissar Fritjof Nansen nannte nach dem Ersten Weltkrieg  die Armenier in seinem Buch über ihr Schicksal ein „Betrogenes Volk”. Sie waren  1915 einem Holocaust ausgesetzt, erhielten dann von den Siegermächten das Versprechen eines eigenen Staates, mussten  aber erleben, dass sie der Vertrag von Lausanne 1923 nicht einmal mehr erwähnte, obwohl der Vertrag von Sèvres 1920 noch einen armenischen Staat vorgesehen hatte.

Sudetenpost Folge 5 vom 8. Mai 2014

Ankara, Prag und das V-Wort

von Gernot Facius

Die räumliche Distanz läßt sich nicht so schnell überbrücken: Zwischen Prag und Ankara liegen gut 1900 Flug-Kilometer. Beide Hauptstädte und ihr politisches Personal verbindet auf den ersten Blick nicht viel. Aber in einem sind sie sich ungeachtet aller historischen Unterschiede ähnlich: Sie haben Angst vor dem V-Wort - V wie Völkermord.

Vergessener Völkermord in Europa

 

Vergessener Völkermord in Europa

Am Donnerstag, 24.3.2016 begründete das Ö1 Morgenjournal die bevorstehende Verurteilung des serbischen Massenmörders Radovan Karadžić in Den Haag mit dem „schlimmsten Völkermord seit Ende des 2. Weltkrieges in Europa“. Das stimmt so nicht.

Heimattag 2015

 

Sudetendeutscher Heimattag 2015

     


 

"Völkermord"

war das Thema vom Festredner Dipl.Ing. Beransch Hartunian-T. beim "Sudetendeutschen Heimattag 2015"

Zum Genozid an den Armeniern haben alle Klubobleute im österreichischen Parlament am April 2015 eine gemeinsame Erklärung abgegeben:

 http://www.hausderheimat.at/content/parlament-klubobleute-zum-v%C3%B6lke...


Völkermord in Slowenien

70 Jahre Völkermarkt in Slowenien - Gedenkfeier in Huda Jama beí Lasko/Tüffer am 13. Juni 2015 Versöhnung braucht Wahrheit - persönliche Gedanken von VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller.

Im Juni 2015 jährt sich zum 70. Mal die größte Tragödie des slowenischen Volkes nach dem Zweiten Weltkrieg – die Massenhinrichtungen tausender Männer, Frauen und Kinder verschiedenster Nationalitäten in Huda Jama (Böse Grube) bei Laško/Tüffer in Slowenien.

Gernot Facius: Armenien

DIE ARMENISCHE LEKTION

von Gernot Facius

Es sagt sich so leicht: Geschichte wieder­holt sich nicht. Aber sie kehrt wieder - vor allem, wenn sie traumatisch war. Alte Schuld, die relativiert oder gar ignoriert wird, schafft neue Probleme. Wer sich feige wegduckt, lei­stet keinen Beitrag zur Wahrheitsfindung. Im Gegenteil, er sät nur neues Mißtrauen. Die Leisetreterei der deutschen Bundesregierung am 100, Jahrestag des Genozids der natio­nalistischen Jungtürken-Bewegung an den Armeniern steht emblematisch für die fatale Neigung, historischen Wahrheiten auszuwei­chen.

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